#448 Insulinresistenz durch Wechseljahre?
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In dieser Folge erklärt Barbara Seidel, wie hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren die Insulinempfindlichkeit beeinflussen können und warum das Risiko für Typ-2-Diabetes bei manchen Frauen steigt.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Heute sprechen wir mal über ein Thema, das extrem viele Frauen betrifft und trotzdem viel zu selten wirklich erklärt wird.
00:00:05: Und zwar was haben Wechseljahre Insulinresistenz, Blutzucker und Typ II Diabetes eigentlich miteinander zu tun?
00:00:11: Willkommen zurück hier bei Diabetes im Griff deinem Podcast darunter ums Thema Insulin Resistenz Pre- und TypII Diabetes!
00:00:17: Hier ist wieder.
00:00:17: Peter.
00:00:18: schön dass du wieder mit dabei bist und falls auch nicht geschehen abonnier gerne diesen Podcast und folge uns wenn Du möchtest auf anderen Plattformen wie YouTube Facebook Instagram.
00:00:29: Wir sind auch dort zu finden und da geben wir natürlich immer wieder Tipps und Tricks mit an die Hand, um mit dem Thema Typ II Diabetes besser umzugehen.
00:00:40: Und im besten Fall das Ganze auch wieder umzukehren – die Insulinresistenz!
00:00:45: Genau heute Thema Wechseljahre, wie wirkt sich das Ganze auf dem Blutzucker aus?
00:00:50: Ist das vielleicht auch ein Grund warum ich überhaupt dieses Problem bekommen habe und was kann ich vielleicht auch dagegen tun.
00:00:56: Das wird dir heute mal meine Frau erklären die liebe Barbara und ich wünsche dir
00:01:00: viel
00:01:01: Spaß dabei!
00:01:03: Viele Frauen erleben plötzlich was Merkwürdiges.
00:01:06: Sie essen eigentlich nicht anders wie früher, sie bewegen sich vielleicht sogar ähnlich wie vorher aber plötzlich steigt das Gewicht vor allem am Bauch, vor allem im Bauchbereich und auch der Blutzucker ist plötzlich auffallen oder wird deutlich schlechter.
00:01:21: Und dann kommen noch so Dinge dazu, dass die Energie nachlässt es öfter zu Heißhunger kommt.
00:01:27: und wenn man sich mal ein bisschen mit dem Internet schlau macht da mal umschaut Dann fallen immer öfter Begriffe wie Insulinresistenz Prädiabetes oder sogar Typ II Diabetes.
00:01:37: Und da stellt man sich natürlich die Frage, warum passiert es jetzt gerade?
00:01:41: Die Antwort ist im Endeffekt ganz einfach und zwar verändern die Wechseljahre ja nicht nur den Zyklus sondern sie verändern auch den Stoffwechsel.
00:01:49: Es sinken.
00:01:50: die Spiegel der weiblichen Geschlechtshermone vor allem von Oestrogen und Oestrogien hat deutlich mehr Aufgaben als viele denken.
00:01:56: Es beeinflusst unter anderem auf wie empfindlich unsere Zellen auf Insulin reagieren.
00:02:02: Und wenn wir eh schon anfällig sind bzw.
00:02:05: eine gewisse genetische Disposition im Bereich der zwei Diabetesen mitbringen, dann kann das Sinken vom Österogeenspiegel dazu führen dass die Indulinsensitivität soweit abnimmt, dass es sich dann am Blut zu gezeigt und wir schließlich bei der Diagnose Typ II Diabetes landen.
00:02:20: Was passiert jetzt aber im Körper, wenn Estrogen weniger wird?
00:02:23: Und was bedeutet es, dass die Insulin-Sensitivität abnimmt?
00:02:27: also meine Körperzellen reagieren schlechter auf Insulin und genau das bezeichnet man Insulinresistenz.
00:02:33: Der Körper versucht da aber erst mal gegenzusteuern und
00:02:36: d.h.,
00:02:36: dass die Bauchspeildrüse einfach mehr Insulin produziert Und das funktioniert auch eine gute Zeit lang noch ganz gut.
00:02:45: Deshalb sind die Blutzuckerwerte ja oft erstmal noch normal und Müdigkeit wird auf Stress geschoben oder auf andere Dinge, aber im Hintergrund läuft schon was ab und zwar braucht der Körper immer mehr und mehr Insulin um den Blutzuger zu kontrollieren.
00:03:01: Das ist der Beginn einer Insulinresistenz Und gleichzeitig verändert sich bei vielen Frauen auch die Fettverteilung.
00:03:12: Hüften und Ohrschenkeln an, und plötzlich wandert das Fett stärker in die Bauchregion.
00:03:17: Und genau dieses Bauchfett ist auch noch stoffwechselaktiv!
00:03:20: Das produziert nämlich Botenstoffe und die stehen wiederum auch im engen Zusammenhang mit Insulinresistenz und einem erhöhten Risiko für Typ II Diabetes.
00:03:28: also das kommt nochmal als Treiber für eine Insulin-Resistenz on top hinzu.
00:03:34: aber jetzt kommt ein wichtiger Punkt Die Wechseljahre verursachen jetzt nicht automatisch Stück zwei Diabetes.
00:03:39: Sie erhöhen einfach bei vielen Frauen die Anfälligkeit und das bedeutet, nicht jeder Frau entwickelt eine Insulinresistenz und nicht jede Frau entwickelt einen Diabetes.
00:03:49: aber wenn Risikofaktoren vorhanden sind dann kann das in der Lebensphase eben deutlich leichter sichtbarer werden als zum Beispiel noch vor zehn Jahren.
00:03:58: Und was ist es für Risikophaktoren?
00:04:01: Wie vorher schon gesagt, eine genetische Veranlagung.
00:04:04: Aber das ist bei Weiten noch nicht alles!
00:04:06: Weil die genetischen Veranlagen geführt nicht... Automatisch dazu, ob wir Typ II Diabetes bekommen oder nicht.
00:04:11: Das haben wir zum Großteil selbst in der Hand und da kommen noch sehr viele wichtige Risikofaktoren ins Spiel und an erster Stelle steht die Ernährung beziehungsweise die Lebensmittelauswahl.
00:04:21: Die ist einfach der Haupttreiber für eine Insulinresistenz.
00:04:25: und dann gibt es natürlich auch noch Faktoren wie Übergewicht zu wenig Bewegungen, zu wenig Muskelmaße wichtiger Faktor, chronischer Stress oft natürlich auch im Zusammenhang mit schlechtem Schlaf.
00:04:35: Und genau deshalb sehen wir oft, dass Frauen in den Wechseljahren plötzlich schlechterer Blutzuckerwerte bekommen – obwohl die eigentliche Entwicklung oft schon viele Jahre vorher begonnen hat, es wurde halt noch oder der Körper konnte das halt noch gut kaschieren.
00:04:49: Was dann noch verstärkt in den Wechseljahren mit rein spielt sind eben wie du gesagt Schlafprobleme weil viele Frauen schlafen während der Wechseljährige deutlich schlechter Nachtweiß häufiges Aufwachen generell unruhiger Schlaf und Schlafmangel kann natürlich die Insulin-Sensitivität zusätzlich verschlechtern.
00:05:04: also das heißt der Körper reagiert nochmal weniger effizient aufs Insulin Und auch die Energie fehlt und gleichzeitig berufliche familiäre Belastungen vorhanden sind, steigen natürlich auch oft noch die Stresshormone.
00:05:20: Auch sie können wiederum dazu führen, die Blutzugaregulation negativ zu beeinflussen.
00:05:25: Das heißt es beeinflusst sich im Endeffekt alles gegenseitig negativ und das ganze Zusammenspiel aus Hormonen, Ernährung und ganz wichtig natürlich Schlaf, Stress, Muskelmasse und Bewegung kann eben dazu führen erhöhte Blutzuckerwerte vor allem in den je wechseljahrensdichtbar werden.
00:05:42: Und da das Ganze eben ein Zusammenspiel ist aus mehreren Faktoren, greifen auch so einfache Lösungen viel zu kurz weil viele Frauen versuchen dann immer weniger zu essen und noch weniger zu Essen oder streichen Panischämt, sämtliche Kohlenhydrate aus dem Speiseplan.
00:06:00: Oder probieren den nächsten Ernährungszentren aus die nächste Sheikur machen Fasten was nebenbei gesagt vor allem bei hormonellen Problemen das ganze oft nur verstärken kann.
00:06:10: Und das Wichtigste ist die größten Hebel liegen einfach ganz woanders und der allergrößte Hebel ist wie gesagt einfach die Lebensmittelauswahl.
00:06:18: Und hier ist wirklich sehr, sehr wichtig.
00:06:19: Der Körper braucht Nährstoffe.
00:06:21: Der Körper braucht vor allem in dieser Phase alle Makronährstoffen also fette Proteine und ja auch Kohlenhydrate.
00:06:28: es macht keinen Sinn einen Makronärstoff zu verteufeln um komplett zu streichen.
00:06:33: Vor allem liefern uns Kohlenhydrate auch sehr viele wichtige Mikronährstoffe.
00:06:38: und ein weiterer wichtiger Faktor ist Muskelmasse.
00:06:40: Muskeln sind einer der größten Verbraucher von Lukose im Körper und je besser Muskelmasse oder Muskulatur erhalten bleibt, desto besser kann der Körper Zucker aus dem Blut aufnehmen.
00:06:50: Deshalb ist Krafttraining vor allem in den Wechseljahren enorm wichtig.
00:06:54: aber generell sollte jeder Kraftsport machen.
00:06:57: Es ist ein extrem gutes Werkzeug für einen gesunden Stoffwechsel.
00:07:02: Und die gute Nachricht ist natürlich Insulinresistenz ist kein Schicksal.
00:07:05: auch wenn in den wechseljahren Kann sich die insulinen Sensitivität wieder verbessern.
00:07:08: also das heißt Es sich schon bei dir jetzt an den Blutzugewerten zeigt, dann können auch die wieder besser werden.
00:07:14: Wenn du schon Medikamente nimmst, können auch diese wieder reduziert werden.
00:07:17: Auch Bauchfett kann reduziert wird und falls du noch keinen diagnostizierten Diabetes hast, dann kann auch das Risiko für Typ II-Diabetes deutlich gesenkt werden selbst wenn schon ein Prädiabetes besteht.
00:07:29: Wichtig ist nur die tatsächlichen Ursachen zu verstehen bis er der Körper noch kompensieren konnte, korrekt anzugehen.
00:07:37: Denn die Wechseljahre sind nicht das Problem.
00:07:40: sie machen oft nur sichtbar was der Stoffwechsel eben über Jahre noch kompinzieren konnte.
00:07:46: Also als Fazit kann man ganz klar sagen, ja, sinken das Oestrogen kann die Insulin-Sensitivität verschlechtern und dadurch steigt bei vielen Frauen das Risiko für Insulineresistenz im Typ II Diabetes.
00:07:57: Und zusätzliche Faktoren wie schlechte Lebensmittelauswahlbauch für Schlafproblema Stressbewegungsmangel und eben Muskelabbau können dem Prozess natürlich verstärken.
00:08:08: Die Lösung liegt aber nicht in radikalen Diäten oder kurzfristigen Ernährungstrends, sondern vor allem das Thema Ernährungen korrekt anzugehen.
00:08:17: Wenn du aktuell in den Wechseljahren bist, schlechtere Blutzuckerwerte bemerkst oder schon mit Insulinresistenz kämpft oder auch schon Typ zwei Diabetes hast dann lohnt es sich genauer hinzuschauen weil oft lässt sich deutlich mehr verbessern als viele glauben.
00:08:33: und es ist eben das Schöne daran, dass man selbst sehr viel Einfluss drauf hat wie sich alles entwickelt.
00:08:38: Und wenn du dabei Unterstützung möchtest, dann bucht ihr sehr gerne ein kostenfreies Beratungsgespräch.
00:08:43: Geht dazu einfach auf unsere Website www.petersidel.com.
00:08:47: Da schauen wir uns gemeinsam an wo du aktuell stehst welche Faktoren bei dir eine Rolle spielen und welche Schritte für deinen Stoffwechsel wirklich sinnvoll sind.
00:08:56: Ich freue mich darauf schon bald mit dir zu sprechen.
00:08:59: bis dahin nur das Beste für deine Gesundheit und ganz wichtig den Mut nicht verlieren.
00:09:03: Du kannst selbst mehr beeinflussen, als du vielleicht aktuell noch denkst.
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